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Familienfreundlichkeit zahlt sich aus - Unternehmen können Zertifikat erwerben

26.06.2012 - 11:22 /

Hochsauerlandkreis. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Hochsauerlandkreises (WFG) unterstützt Unternehmen bei der Einführung und Umsetzung familienfreundlicher Strukturen. Zusammen mit Projektpartnern wird das Zertifikat „Familien-Freundliches-Unternehmen im Hochsauerlankreis" vergeben.

Bei einer Auftaktveranstaltung am Dienstag, 3. Juli, um 17 Uhr im Raum 1010 des RWE-Gebäudes in Arnsberg, Hellefelder Straße 8, haben interessierte Unternehmen die Gelegenheit, das Verfahren kennen zu lernen.

„Studien belegen, dass familienfreundliche Unternehmen im Wettbewerb um gute Fachkräfte klare Vorteile haben“, so Michael Bison, Geschäftsführer der WFG. „Vor allem jungen Fachkräften ist die Familienfreundlichkeit häufig genauso wichtig wie das Gehalt, wenn es um die Entscheidung für einen neuen Arbeitsplatz geht“.

Das Zertifikat „Familien-Freundliches-Unternehmen“ wird bereits seit einigen Jahren sehr erfolgreich im Kreis Soest verliehen und bietet nun auch Unternehmen im Hochsauerlandkreis die Möglichkeit, den eigenen Betrieb familienfreundlich zu gestalten und dies auch nach außen zu kommunizieren. Eine erfahrene Beraterin steht den Unternehmen im Zertifizierungsprozess zur Seite: Gemeinsam werden Lösungen erarbeitet, die auf den Betrieb zugeschnitten sind. Anhand eines Kriterienkatalogs bewertet die Beraterin die Familienfreundlichkeit des Betriebes. In drei Impulsveranstaltungen werden weitere Gestaltungsmöglichkeiten vorgestellt und vertieft. Eine interdisziplinär zusammengesetzte Jury entscheidet Ende des Jahres über die Vergabe des Zertifikats. 

Eine familienfreundliche Unternehmenskultur zu schaffen, bedeutet nicht unbedingt, einen Betriebskindergarten zu bauen. Häufig sind es gerade kleine und kostengünstige Maßnahmen, die dazu beitragen, den Betrieb familienfreundlicher zu gestalten. Zahlreiche Beispiele zeigen, dass dies in Unternehmen aller Größen und Branchen möglich ist. So können beispielsweise auch kleine Handwerksbetriebe von flexiblen Arbeitszeitmodellen profitieren. Zwar kostet die Organisation etwas mehr Zeit, aber sie zahlt sich durch die Bindung gut ausgebildeter und motivierter Beschäftigte aus.

Die WFG wird bei der Umsetzung des Projektes personell durch das neu gegründete Kompetenzzentrum Frau und Beruf Hellweg-Hochsauerland unterstützt. Der Zonta Club Arnsberg stellt eine Geldspende zur Verfügung. Der Kostenbeitrag für die teilnehmenden Unternehmen richtet sich nach der Mitarbeiterzahl und liegt zwischen 250 und 1.500 Euro.

Anmeldungen zur Auftaktveranstaltung werden per E-Mail entgegen genommen: carmen.kieserling@hochsauerlandkreis.de.
Weitere Informationen sind auf der Internetseite www.wfg-hsk.de zu finden.


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