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Ab 1.7.2011: Bürgersolaranlage auf den Schuldächern

21.04.2011 - 08:44 /

Im Zuge der Diskussionen um die Zulassung von Solaranlagen im historischen Ortskern wurde die Möglichkeit der Errichtung von Gemeinschafts-Photovoltaikanlagen genannt, um auch Liegenschaftseigentümern im historischen Ortskern die Möglichkeit zur Nutzung von Sonnenenergie zur Stromerzeugung zu eröffnen.

Vorrangiger Zugriff für Hauseigentümer im historischen Ortskern

Dieser Gedanke wurde aufgegriffen und bereits im Jahr 2010 Kontakt zur bestehenden Bürgerenergiegenossenschaft Kahler Asten mit Sitz in Winterberg aufgenommen.

Planung am Schulzentrum HallenbergDie Fa. INeg Ingenieur Netzwerk Energie eG aus Bad Iburg, die für die Bürgerenergiegenossenschaft die Machbarkeitsstudien fertigt, hat auch die Gebäude des Schulzentrums Hallenberg im Hinblick auf die Nutzung für Photovoltaikanlagen überprüft. Die Ergebnisse wurden in der Machbarkeitsstudie vom 28.02.2011 dargelegt.

Zusammenfassend kommt INeg zu dem Ergebnis, dass für die Installation einer Anlage das Flachdach der Grundschule sowie eine Schrägdachfläche des Hallenbades in Frage kommen. Insgesamt sind für die Installation einer Photovoltaikanlage auf den genannten Dächern ein Investitionsvolumen von rd. 115.000 € notwendig.

In seiner Sitzung vom 13. April 2011 hat der Stadtrat entschieden mit der Bürgerenergie Kahler Asten über einen Gestattungsvertrag und die Errichtung einer Photovoltaikanlage zu verhandeln.

Auch die Gründung einer eigenen Genossenschaft oder Gesellschaft wurde besprochen. Neben umfangreichen Vorarbeiten würden hierfür zusätzliche Kosten anfallen. Zudem wäre eine solche Gründung zeitlich problematisch, denn die Umsetzung der Maßnahmen müsste vor dem 01.07.2011 erfolgen, da danach die Einspeisevergütung für neue Anlagen abgesenkt ist.

Bürgerenergie Kahler Asten eG

Die am 19.08.2009 gegründete eingetragene Genossenschaft betreibt bereits eine Photovoltaikanlage auf einer Freifläche in der Remmeswiese in Winterberg. Über Genossenschaftsanteile hat jedermann die Möglichkeit, sich an der Genossenschaft zu beteiligen. Mitglieder des Vorstandes der Genossenschaft sind Herr Martin Grosche und Herr Christoph Klante. Vorstand und Aufsichtsrat arbeiten ehrenamtlich. Verwaltungskosten entstehen lediglich für die Buchführung und die Steuererklärung mit der der Genossenschaftsverband in Münster beauftragt wurde. Nähere Informationen sind auf der Homepage der Genossenschaft unter www.buergerenergie-kahler-asten.de erhältlich.

Die Bürgerenergie Kahler Asten eG ist bereit, die geeigneten Flächen für den Bau von Photovoltaikanlagen zu nutzen. Als Genossenschaft bietet die Bürgerenergie Kahler Asten eG jedem Interessierten die Möglichkeit, Genossenschaftsanteile zu erwerben. Mitglieder beteiligen sich mit einem Genossenschaftsanteil von 1.000 € oder einem Vielfachen davon.

Vorrangiger Zugriff für Hauseigentümer im Historischen Ortskern

Mit der Genossenschaft wurde vereinbart, die Anteile vorrangig den Hauseigentümern im historischen Ortskern herauszugeben, die nach der Gestaltungssatzung keine Photovoltaik- oder Solaranlagen auf ihren Dächern anbringen dürfen.

An einem Informationsabend im Kump am 27. April um 19.00 Uhr werden Vertreter der Bürgerenergie Kahler Asten und der Stadt Hallenberg  das Projekt vorstellen.

Die Haus- und Grundstückseigentümer im Historischen Ortskern von Hallenberg aber auch alle übrigen interessierten Bürger sind herzlich eingeladen.



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