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Förderung für Breitbandausbau in Hallenberg beantragt

11.10.2016 - 09:00 /

Die Versorgung mit schnellen und leistungsfähigen Internetanschlüssen ist für viele Bürgerinnen und Bürger ein immer wichtiger werdender Faktor. Neben einer Stärkung der Attraktivität des Wohnortes beeinflusst das Vorhandensein eines schnellen Internetzugangs auch immer häufiger die Wohnsitzwahl junger Familien. Aber auch Unternehmen und Gewerbetreibende benötigen schnelle Internetzugänge.

Während in der Ortslage Hallenberg VDSL-Anschlüsse bis zu 25 MBit/s und darüber hinaus im Kabelnetz Geschwindigkeiten bis zu 400 MBit/s angeboten werden, sieht die Versorgungslage in den Ortsteilen hingegen anders aus. Die Dörfer sind nicht an das Kabelnetz angebunden und erreichen bei den DSL-Anschlüssen lediglich Geschwindigkeiten von 1 bis maximal 6 MBit/s.

Um diese „weißen Flecken“ im Stadtgebiet zu beseitigen, hat der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Hallenberg in seiner Sitzung am 14. September entschieden, in einem ersten Schritt für die beiden Ortsteile Braunshausen und Hesborn entsprechende Fördergelder zu beantragen.

„Sofern der Förderantrag durch die Bezirksregierung Arnsberg bewillig wird, können die Ortsteile Braunshausen und Hesborn noch bis zum Jahr 2018 mit Breitbandanschlüssen ausgebaut werden. Nach dem Ausbau werden in den Ortslagen Bandbreiten von mindestens 16 und bis zu 50 MBit/s erreicht. Etwa 650 Haushalte und Betriebe können dann einen erheblich schnelleren Internetzugang nutzen“, so der Allg. Vertreter der Stadt Hallenberg, Holger Schnorbus.

Braunshausen und Hesborn gelten als unterversorgt im Sinne der zugrundeliegenden GAK-Richtlinie (Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“). Da eine Unterversorgung bei Zugangsgeschwindigkeit von weniger als 6 MBit/s gegeben ist, war eine Berücksichtigung des Ortsteils Liesen nicht möglich, da hier gegenwärtig genau 6 MBit/s erreicht werden. Unter Koordination des Hochsauerlandkreises wird jedoch aktuell ein entsprechender Förderantrag für die Bundesbreitbandförderung vorbereitet, um neben dem Ortsteil Liesen auch das Gewerbegebiet Lehmbach mit zukunftsfähigen Breitbandanbindungen auszustatten.

Gefördert wird die sogenannte „Wirtschaftlichkeitslücke“ des Telekommunikationsanbieters, da für die Anbieter ein Ausbau vor allem kleinerer Ortslagen häufig unwirtschaftlich ist. Die Wirtschaftlichkeitslücke für einen Ausbau der Ortsteile Braunshausen und Hesborn beträgt insgesamt 101.420 Euro und wird dabei mit einem Fördersatz von 75% durch das Land NRW unterstützt. Die Stadt Hallenberg übernimmt den verbleibenden Eigenanteil von rund 25.000 Euro.

Umgesetzt würde die Maßnahme durch die Deutsche Telekom, die sich aus den vorgeschalteten Markterkundungsverfahren sowie Interessenbekundungsverfahren als einziger Anbieter um einen geförderten Ausbau beworben hatte. Im Rahmen des Ausbaus werden in den Ortslagen neue Kabelverzweiger aufgebaut und mit insgesamt etwa 12 km Glasfaserkabeln an den Hauptverteiler der Vermittlungsstelle angebunden. Die Anbindung der Hausanschlüsse erfolgt weiterhin über die vorhandenen Kupferkabel (sogenannter FTTC-Ausbau).

Mit einer Entscheidung des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz wird noch im laufenden Jahr gerechnet.


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