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Die Zukunft mitgestalten: Dorfentwicklungsprozess startet in Hallenberg und Medebach

28.10.2011 - 10:44 /

„Stadtintegrierte Dorfentwicklungskonzeption Medebach-Hallenberg“, so lautet das Wortungetüm, mit dem in den Städten Hallenberg und Medebach Lösungen für die Auswirkungen des demografischen Wandels gefunden werden sollen.

Die Bevölkerung wird „weniger, älter und bunter“, dies bringt neue Anforderungen z.B. für das Wohnen, die Versorgung, die Aus- und Weiterbildung und die Freizeitgestaltung mit sich.

Lösungen und Antworten sollen nicht am grünen Tisch, sondern unter frühzeitiger und umfassender Einbindung der Bürgerschaft gefunden werden. „Uns ist es sehr wichtig, dass die Bürger schon sehr frühzeitig eingebunden werden“, so Bürgermeister Michael Kronauge. Und sein Amtskollege Thomas Grosche ergänzt: „Wir möchten pfiffig an die Sache herangehen und möglichst viele Menschen dafür begeistern, mitzumachen“. Nur wenn sich alle Bevölkerungsgruppen in den Prozess mit Erfahrungen, Ideen und Vorschlägen einbringen kann die Dorfentwicklungsplanung mit Leben erfüllt werden. Zum Ende des Prozesses soll ein flächendeckendes Gesamtkonzept mit klaren Handlungsprioritäten stehen, welche die Dörfer als eigenständiger Wohn-, Arbeits-, Sozial- und Kulturraum erhalten sollen.

Fragestellungen und Themenfelder sind dabei u.a. die Struktur unserer Dörfer, die Wirtschaft, die Grund- und Nahversorgung, touristische Angebote, Infrastruktur- und Energiethemen und die Aus- und Weiterbildung in Schule und Beruf.

Die fachliche Begleitung des Dorfentwicklungsprozesses übernimmt das Institut für Regionalmanagement aus Essen. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert den Prozess mit 60% der Kosten. Zudem wird der Prozess von Volksbank Bigge-Lenne eG maßgeblich unterstützt.

Eine aktive Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger in diesem Planungsprozess ist wichtig! Denn die Planung kann mit Leben erfüllt werden, wenn sich alle Bevölkerungsgruppen mit Erfahrungen, Ideen und Vorschlägen einbringen. Daher sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen zum

Auftakt am 16.11.2011 um 19:00 Uhr
Aula des Schulzentrums
St. Sebastianus-Weg 2
59964 Medebach

Nach der Begrüßung durch die beiden Bürgermeister Thomas Grosche und Michael Kronauge wird Jens Steinhoff vom Institut für Regionalmanagement über Inhalte, Ziele und Ablauf der Dorfentwicklungsplanung berichten. Anschließend können die Bürgerinnen und Bürger in einer Dialogrunde ihre Meinungen über Stärken und Schwächen der Region sowie Vorschläge für Maßnahmen abgeben.

Für die weitere Arbeit werden sich Themen-Gruppen intensiv mit weiteren Inhalten befassen. Auch diese Gruppen sind offen, jedermann ist herzlich zur Teilnahme aufgerufen.

Folgende Themen-Gruppen werden angeboten, der Beginn ist jeweils um 19:00 Uhr:

1. Städtebau, Dorfstrukturen, Soziale Infrastruktur

Hallenberg: 22.11.2011, Infozentrum Kump, Petrusstraße 2
Medebach: 23.11.2011, Ratssaal im Rathaus, Österstraße 1

2. Wirtschaft, Tourismus, Nahversorgung, Ausbildung

Hallenberg: 29.11.2011, Liesen, Pfarrheim (Alte Kirche), Dorfstraße
Medebach: 30.11.2011, Oberschledorn, Pfarrheim, St.-Antonius-Straße 1

3. Technische Infrastruktur, Mobilität, Umwelt, Energie

Hallenberg: 05.12.2011, Hesborn, Alte Schule, Bollerbergstraße
Medebach: 08.12.2011, Medelon, Pfarrheim, St.-Antoniusstraße 1

Der Dorfentwicklungsplan - Ein Förderinstrument des Landes Nordrhein-Westfalen

Die Dorfentwicklung ist ein Förderinstrument des Landes zur Unterstützung der Gemeinden, die ihre strukturelle Entwicklung als Selbstverwaltungsaufgabe wahrnehmen. Die Dorfentwicklung ist damit zugleich Teil einer aktiven Strukturpolitik für die ländlichen Räume.

Für die Durchführung möglicher öffentlicher und privater Maßnahmen der Dorfentwicklungsplanung Medebach-Hallenberg stellt das Land Nordrhein-Westfalen über die Bezirksregierung Arnsberg Fördermittel entsprechend der Richtlinie zur integrierten ländlichen Entwicklung zur Verfügung.

Durch die Dorfentwicklung soll eine nachhaltige und zukunftsbeständige Entwicklung des Dorfes unterstützt und das Dorf als eigenständiger Wohn-, Arbeits-, Sozial- und Kulturraum erhalten und weiterentwickelt werden. Die Erhaltung bzw. Stärkung der Funktionsvielfalt der Dörfer in ökonomischer, ökologischer, sozialer und kultureller Hinsicht ist ein Hauptanliegen der Dorfentwicklung.


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