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Ausstellung „Fördermöglichkeiten im Bereich der ländlichen Entwicklung“ im Rathaus Hallenberg eröffnet.

23.01.2012 - 15:46 /

Der Dorfplatz in Liesen, der Jugendzeltplatz in Braunshausen, die gerade angelaufene Umgestaltung des Dorfmittelpunktes in Hesborn oder die Dorfmitte Medelon. Das alles wäre nicht möglich ohne die Fördermittel aus der „Dorfentwicklung“ des Landes.

v.r.n.l. Bürgermeister Thomas Grosche, Dezernent Konrad Trinius, Bürgermeister Michael Kronauge und Allgemeiner Vertreter Matthias Stappert

Was unter dem Begriff „Dorfentwicklung“ zu verstehen ist, zeigt jetzt eine Ausstellung im Hallenberg Rathaus. Im Beisein des zuständigen Dezernten Konrad Trinius von der Bezirksregierung Arnsberg wurde die Ausstellung von den Bürgermeistern Michael Kronauge und Thomas Grosche aus Medebach eröffnet.

Die beiden Städte haben gemeinsamen die „Stadt- und Dorfentwicklungsplanung für Medebach und Hallenberg“ angeschoben. Grund hierfür ist der stattfindende demographische Wandel und seine Folgen. Beide Städte haben in den vergangenen Jahren massiv an Einwohnern verloren.  Dadurch ändern sich die Anforderungen an Wohnen, an Freizeitgestaltung, an Ausbildung sowie an die Versorgung mit Lebensmitteln und den Grundbedürfnissen, aber auch mit Verkehrsverbindungen und Internet.

Die beiden Städte wollen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern in den nächsten Monaten diese Themenfelder untersuchen und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen. Die ersten Termine waren sehr erfolgversprechend. Die Auftaktveranstaltung in Medebach war sehr gut besucht und auch bei den drei Werkstätten die jeweils in Medebach und Hallenberg durchgeführt wurden haben viele Bürger mitgemacht.  Bürgermeister Grosche: „Ich bin gespannt, was nach den Arbeitskreisen an konkreten Maßnahmen herauskommen wird“.

Laut Konrad Trinius ist die Dorfentwicklungsplanung Medebach-Hallenberg das erste Projekt, das gemeinsam von zwei Städten durchgeführt wird. Die Bezirksregierung Arnsberg unterstützt die Bemühungen der Städte durch eine Ausstellung, die für die nächsten 6 Wochen im Rathaus Hallenberg zu sehen ist und dann in das Rathaus Medebach umzieht.

Auf den großen Schautafeln, die über zwei Etagen des Rathauses aufgebaut sind bekommt man viele Hinweise auf die Leistungen der Dorferneuerung. Auch private Dorfentwicklungsmaßnahmen werden vorgestellt.  Bürgermeister Kronauge „Ich finde es besonders wichtig, dass wir unsere alten Fachwerkansichten, unsere Bruchsteinwände und Schieferfassaden erhalten. Hier bekommen auch Privatpersonen viele Hinweise und vielleicht auch Ideen, wie sie mit einer Förderung an ihrem Gebäude eine Veränderung oder Umnutzung hinbekommen können.“ 

Weitere Tafeln befassen sich mit Infrastrukturmaßnahmen für den Tourismus, mit der  Umnutzung von leerstehenden Gebäuden sowie der Förderung von Gemeinschaftseinrichtungen. Auch die Aktion „Unser Dorf hat Zukunft“ und die Flurbereinigung werden vorgestellt. 

Auf den Tafeln sind Projekte aus dem ganzen Sauerland zu sehen. Auch Projekte aus Hallenberg sind aufgeführt. So ist zum Beispiel das Naturbadgebäude mit Mitteln der Dorferneuerung gebaut worden. 

Beide Bürgermeister waren sich einig; „Wir wünschen unseren Städten weiterhin eine gute Zusammenarbeit und hoffen dass sich viele Bürger im Dorfentwicklungsprozess einbringen und dass sich viele Menschen die Ausstellung ansehen“.


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