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10.000 Euro für den Hallenberger Wald

Private Spenderin setzt ein starkes Zeichen für die Zukunft

Eine außergewöhnliche Spende in Höhe von 10.000,00 Euro hat die Stadt Hallenberg für ihren heimischen Forst erhalten. Eine private Spenderin, die sich mit ihrer Heimat und der Natur verbunden fühlt, möchte damit einen ganz persönlichen Beitrag zur Zukunft des Hallenberger Waldes leisten. Ihren Namen möchte sie dabei ausdrücklich nicht öffentlich nennen.

Besonders bemerkenswert ist, dass die Spende nicht aus dem Umfeld eines Unternehmens oder  einer Stiftung stammt. Vielmehr handelt es sich um eine private Spende einer Rentnerin, die sich diese Unterstützung für den Hallenberger Wald ganz bewusst zu einem persönlichen Anliegen gemacht hat.

Der Hallenberger Stadtwald hat in den vergangenen Jahren durch Stürme, Trockenheit, Borkenkäferbefall und die Folgen des Klimawandels erhebliche Schäden erlitten. Große Flächen mussten aufgearbeitet werden und die Wiederbewaldung wird die Stadt noch über viele Jahre beschäftigen. Gleichzeitig ist der Wald weit mehr als ein Wirtschaftsfaktor: Er ist Lebensraum für Tiere und Pflanzen, trägt zum Klimaschutz und zum Wasserhaushalt bei und ist ein wichtiger Erholungsraum für die Bürgerinnen und Bürger, sowie Gäste im Stadtgebiet Hallenberg.

„Ich möchte mich im Namen der Stadt Hallenberg ganz herzlich für diese großzügige Unterstützung bedanken“, erklärt Bürgermeister Enrico Eppner. „Mich beeindruckt dabei besonders, dass die Spenderin nicht darauf wartet, dass andere etwas tun, sondern selbst Verantwortung übernimmt. Sie stellt einen erheblichen Betrag aus ihrem privaten Vermögen für etwas zur Verfügung, von dem sie selbst vielleicht gar nicht unmittelbar profitieren wird. Das ist ein beeindruckendes Zeichen für unsere Gemeinschaft und für die nachfolgenden Generationen.“

Auch Forstamtsleiter Dirk Zimmermann zeigt sich dankbar für die Unterstützung: „10.000,00 Euro können im Wald sehr viel bewirken. Gerade bei der Wiederbewaldung geht es nicht nur darum, möglichst schnell neue Bäume zu pflanzen. Wir müssen stabile, artenreiche und an die zukünftigen klimatischen Bedingungen angepasste Wälder entwickeln. Jede Unterstützung hilft uns dabei, diese langfristige Aufgabe zu bewältigen.“

Mit ihrer Spende möchte die Rentnerin nach Angaben der Stadt zugleich andere Menschen zum Nachdenken und vielleicht auch zum Mitmachen bewegen. Es gehe ihr nicht darum, selbst in der Öffentlichkeit zu stehen, sondern darum, einen Anstoß zu geben und zu zeigen, dass jede und jeder einen Beitrag leisten kann, vielleicht finanziell, vielleicht aber auch bei der Mitwirkung an einer Pflanzaktion. 

„Möglicherweise ist genau das die schönste Botschaft dieser Spende“, so Bürgermeister Eppner. „Man muss nicht zwingend ein großes Unternehmen sein und auch kein großes Vermögen besitzen, um etwas für die Allgemeinheit zu tun. Jede und jeder kann etwas beitragen, mit Geld, mit Zeit, mit Engagement oder einfach mit der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.“

Die Stadt Hallenberg möchte die Spende für Maßnahmen zur Wiederbewaldung und der nachhaltigen Entwicklung des Stadtwaldes einsetzen. Nach den großen Waldschäden der vergangenen Jahre ist dies eine Aufgabe, die einen langen Atem erfordert.

„Die Bäume, die wir heute pflanzen, werden über Jahre wachsen und noch viele Generationen nach uns begleiten.“, sagt Dirk Zimmermann. „Umso wertvoller ist es, wenn Menschen diese langfristige Perspektive teilen und uns dabei unterstützen.“

Die Stadt Hallenberg bedankt sich ausdrücklich bei der Spenderin, die wissentlich anonym bleiben möchte, für ihr großes Vertrauen und ihre großzügige Unterstützung. Ihr Beitrag soll zugleich ein Zeichen dafür sein, dass der Schutz und die Zukunft des heimischen Waldes eine gemeinsame Aufgabe der gesamten Gesellschaft ist. 

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