Im Zuge der flankierenden Informationskampagne hat die Deutsche Telekom zwischenzeitlich Werbeschreiben und Flyer als Postwurfsendung verteilt, die in einigen Fällen auch an Haushalte außerhalb der tatsächlichen Förderkulisse gelangt sind. Dies hat bei vielen Bürgerinnen und Bürgern zu verständlichen Unklarheiten und Rückfragen geführt.
Die Stadt Hallenberg stellt daher nochmals ausdrücklich klar:
Der angekündigte Glasfaserausbau erfolgt als „Graue Flecken Förderung“ im Rahmen der Förderrichtlinie „Förderung zur Unterstützung des Gigabitausbaus der Telekommunikationsnetze in der Bundesrepublik Deutschland“ (Gigabit-Richtlinie 2.0 des Bundes). Dies bedeutet, dass ausschließlich Haushalte und Unternehmen, welche innerhalb des definierten Fördergebiets liegen und sämtliche rechtlichen Fördervoraussetzungen erfüllen, kostenfrei ausgebaut werden dürfen.
Nicht förderfähig sind demnach Bereiche, welche beispielsweise bereits mit einem Kabelnetz mit mindestens dem Standard Docsis 3.1 ausgestattet sind bzw. innerhalb von 12 Monaten ausgestattet werden sollen. Da dieses in der Kernstadt in großen Teilen der Fall ist, können dort trotz ihrer räumlichen Nähe zum Ausbaugebiet nur einzelne gemäß Richtlinie unterversorgte Haushalte gefördert ausgebaut werden. Die konkrete Auswahl und Abgrenzung der Adressen erfolgt dabei auf Grundlage der starren rechtlichen Förderbestimmungen des Bundes im Rahmen einer vorherigen Markterkundung, so dass weder die Stadt Hallenberg noch der Hochsauerlandkreis unmittelbaren Einfluss auf die tatsächlichen Ausbaumöglichkeiten vor Ort haben.
Sämtliche Eigentümer von Gebäuden, die sich innerhalb des Ausbaugebietes befinden und somit gefördert ausgebaut werden können, erhalten in wenigen Tagen ein offizielles und personalisiertes Anschreiben des Hochsauerlandkreises sowie der Stadt Hallenberg. Nur wer dieses behördliche Schreiben erhält, ist im Rahmen der aktuellen Fördermaßnahme auch konkret für einen kostenlosen Glasfaseranschluss berechtigt.
Wer sich unsicher ist, ob die eigene Adresse vom kostenlosen Ausbau profitiert, sollte sich zunächst auf der Seite des Hochsauerlandkreises unter www.hochsauerlandkreis.de/breitband über den Glasfaserausbau „Graue Flecken“ informieren oder den Verfügbarkeitscheck auf der Seite der Telekom unter www.telekom.de/glasfaser nutzen. Dort lässt sich adressscharf prüfen, ob ein geförderter und damit kostenfreier Hausanschluss möglich ist.
Zudem wird nochmals auf das Informationsangebot der Telekom vor Ort (Infomobile) hingewiesen. Dort können sich Bürgerinnen und Bürger direkt zu Fragen zum Glasfaseranschluss beraten und als Interessenten registrieren lassen. Auch Haushalte, welche nicht im Fördergebiet liegen, können sich dort über die regulären Glasfaserangebote der Telekom informieren.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Herstellung eines kostenfreien Hausanschlusses ohne Vertragsbindung ausschließlich im geförderten Ausbau möglich ist. Bei der Beratung im Infomobil sollte daher darauf geachtet werden, ob es sich um ein gefördertes oder ein reguläres Angebot handelt.
Das Infomobil steht hierfür an folgenden Standorten bereit (jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr):
Hesborn: noch bis Freitag, 03. Juli 2026 (Parkplatz Alte Schule/THW)
Braunshausen: Montag, 06. Juli bis Mittwoch, 08. Juli 2026 (Gemeindehaus)
Kernstadt: Donnerstag, 09. Juli bis Freitag, 10. Juli 2026 (Parkplatz Stadthalle)
Terminreservierungen zur Vermeidung von Wartezeiten sind möglich unter: https://highspeedvorort.de/gebiet/hallenberg