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Informationsveranstaltung zum jagdlichen Wildtier-Monitoring durch Drohnen-Befliegung im Bereich der Stadt Hallenberg

Die Stadt Hallenberg lädt Jagdgenossenschaften, Eigenjagdbesitzer, Jagdausübungsberechtigte sowie Hegegemeinschaften aus Hallenberg und den angrenzenden Kommunen und natürlich auch interessierte Bürgerinnen und Bürger ganz herzlich zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Jagdliches Wildtier-Monitoring durch Drohnen-Befliegung“ ein.

Als größte Waldeigentümerin im Stadtgebiet steht die Stadt Hallenberg angesichts der massiven Veränderungen durch die Borkenkäferkalamität vor großen Herausforderungen. Der Aufbau der ehemals fichtendominierten Wälder hin zu stabilen, strukturreichen Mischbeständen ist eine zentrale Aufgabe der kommenden Jahrzehnte. Voraussetzung dafür sind angepasste Wildbestände, die eine artenreiche Waldentwicklung ermöglichen.

Zum Beispiel führt das bessere Nahrungsangebot auf den Freiflächen zur Häufung von Zwillingsgeburten beim Rehwild. Oder der fehlende Bewuchs als Sichtschutz bewirkt ein geändertes Raumnutzungsverhalten und Großrudelbildung beim Rotwild. Der Bejagung kommt beim Aufbau klimastabiler Mischwälder eine entscheidende Schlüsselrolle zu.

Vor diesem Hintergrund plant die Stadt Hallenberg auf kommunalen Flächen eine Drohnen-Befliegung zur Ermittlung des Schalenwildbestandes. Zum Einsatz kommen moderne Wärmebild- und Zoomkameras, die ein zeitgemäßes und tierschonendes Monitoring ermöglichen.

Zur Vorstellung des Vorhabens lädt die Stadt Hallenberg am Mittwoch, 4. März 2026 um 17.00 Uhr

zu einer Informationsveranstaltung in das Infozentrum Kump ein. 

Herr Friedrich von der Firma OGF, die mit der Durchführung beauftragt ist, informiert über Methodik, technische Umsetzung, rechtliche Grundlagen sowie über Erfahrungen aus vergleichbaren Projekten und steht für Fragen zur Verfügung.

Interessierte werden gebeten, ihre Teilnahme unter Angabe der Personenzahl telefonisch unter 02984 3030 oder per E-Mail an post@​stadt-hallenberg.de  anzumelden.

Abschließend weist die Stadt Hallenberg darauf hin, dass die Aussagekraft eines Wildtier-Monitorings mit der Größe und dem räumlich-zeitlichen Zusammenhang der untersuchten Flächen steigt. „Wild kennt keine Eigentums- und Verwaltungsgrenzen, es ist uns ein Anliegen, sinnvolle Untersuchungseinheiten mit interessierten Grundstücksnachbarn zu bilden, um solide Monitoring-Ergebnisse zu erhalten, sprechen Sie uns hierzu gern an.“, so Bürgermeister Enrico Eppner. 

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